Auswandern nach Norwegen: Von der Vorbereitung bis zum Umzug

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“Wir ziehen nach Norwegen.“ verkündete ich meiner Familie kurz nachdem mein Mann sich relativ spontan telefonisch doch entschieden hatte seinem Bauchgefühl zu folgen und das Jobangebot in Trondheim anzunehmen, obwohl wir wussten, dass es finanziell kaum machbar wäre. 😅 🙈

Das war Mitte September. Bereits ab November sollte mein Mann seine neue Stelle antreten.

Also machten wir uns sofort an die Arbeit. Wir suchten nach einer Spedition, die Erfahrung mit Umzügen nach Norwegen hatte und wurden bei Döring & Ritscher fündig. Wir fingen an, unseren Hausstand auszumisten, vieles zu verkaufen, zu verschenken und den Rest zu packen. darüber hinaus buchte ich sozusagen last minute einen Norwegischkurs für uns an der Abendschule. Kann ja nicht schaden ein Paar Wörter Norwegisch zu können, oder?! 😅🙈

Für richtiges zielstrebiges Lernen fehlte uns schlichtweg die Zeit. Denn wir mussten alles auflösen, eine neue Bleibe in Norwegen suchen und einen Nachmieter für unsere Dachgeschosswohnung finden, um nicht noch weitere drei Monate die Miete zahlen zu müssen.

Wir hatten ca. 6 Wochen bis mein Mann seinen neuen Job anfangen würde. Hört sich nicht so wenig an, ist es aber, wenn man ins Ausland geht und alles ummelden muss. Während ich also in Deutschland alles auflöste und mit potentiellen Nachmietern sprach, flog mein Mann nach Trondheim, um eine Wohnung für uns zu suchen.

Wir hatten uns zuvor mehrere Wohnungen rausgesucht, die für uns in Frage kamen und Besichtigungstermine vereinbart. Woraufhin mein Mann für einige Tage nach Teondheim flog und sich insgesamt 4 Wohnungen angeschaute. Dabei stach eine deutlich hervor.

Mein Mann schickte mir Bilder von den Wohnungen und unsere Wahl fiel schnell. Er unterschrieb also bereits am nächsten Tag den Mietvertrag für die Wohnung und buchte kurzerhand seinen Rückflug um, damit er einen Tag früher wieder bei mir sein konnte.

Bis zum Tag seiner Abreise hatten wir bereits viel geschafft. Dann war es soweit, es war Ende Oktober und er musste los, sein neuer Job und unsere neue Heimat warteten schon auf ihn.

Ich sollte nach ca. 2 Wochen hinterher kommen. Bis dahin musste ich noch zu Ende packen, einen Nachmieter finden und den Mietvertrag bzw. Die Kündigung mit dem Vermieter unterschreiben, alles putzen und mich selbst beim Bürgeramt abmelden.

Die Tage waren voll gepackt und es blieb kaum Zeit zum Nachdenken oder Verschnaufen, weshalb ich mit weniger Energie in Norwegen ankam, als ich es mir gewünscht hätte. Die Freude darüber, meinen Mann wieder zu sehen, war aber mein Antrieb.

Warum mir der Abschied in Deutschland doch schwerer fiel als gedacht, kannst du hier lesen.

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